Wahlen

Jenseits von grün

Reihe:

Autor/en:

Nummer: 
3

Es brodelt in Iran, und das gewaltig! Doch nicht die Straße ist der Ort des Geschehens. Im Schatten der Berichterstattung über die arabischen Rebellionen vom Maghreb bis zum Golf wütet in der Islamischen Republik ein Kampf der Eliten. Diese haben sich im Zuge der grünen Bewegung Teile ihrer Körperschaft entledigt. Grün ist verwelkt, heute tobt ein neuer Machtkampf. Die neue Herausforderung kommt von unerwarteter Seite: aus den innersten Kreisen des Systems selbst. Unliebsam sind nunmehr alte Pfeiler des Regimes: Rafsanjani, Mashāi, aber allen voran Mahmoud Ahmadinejad!

Brasilien nach den Wahlen

Herausforderungen für „Lulas Ziehtochter“

Autor/en:

gehört zu Heft: 

Schlagworte:

Jahr:

In den Präsidentschaftswahlen vom Oktober 2010 setzte sich die Kandidatin der regierenden Arbeiterpartei durch. Dilma Rousseff ist damit die erste Präsidentin des bevölkerungsreichsten Landes in Südamerika.

„Revolution, was sonst?“

Interview mit Hala Kindelberger
gehört zu Heft: 

Schlagworte:

Jahr:

Seit dem Beginn der Jasminrevolution in Tunesien Ende 2010 sind Nordafrika und der Nahe Osten nicht mehr zur Ruhe gekommen – der Bürgerkrieg und die internationale Militärintervention in Libyen sind gegenwärtig augenfälligster Beleg für diesen Befund.

Brodelnder Iran

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
70

Die letzten Wahlen im Iran waren die Zündschnur am Pulverfass: Der angestaute Protest entlud sich. Wenig organisiert, jedoch mit Kreativität und erstaunlicher Dauer der Opposition. Zugleich gelingt es dem Regime weiterhin, mit Härte gegen oppositionelle Kräfte vorzugehen. So brodelt es bedrohlich im Iran. Afghanistan bleibt hierzulande auf der Tagesordnung. Obamas “neue Strategie” erinnert an Vietnam. Mit ihr wird sich der Druck auf Berlin verstärken, die Zahl der Soldaten am Hindukusch zu erhöhen. Dies erfordert weiterhin eine Debatte um Alternativen.

Mubarak und die Machtfrage am Nil

Autor/en:

gehört zu Heft: 

Schlagworte:

Jahr:

Arm, repressiv, aber politisch scheinbar stabil – als Stabilitätsanker im Nahen Osten – so verkauft sich Ägypten dem Westen unter der Herrschaft des „Pharao Mubarak“, der seit 1981 das Land im Ausnahmezustand regiert.

Seiten

Wahlen abonnieren