Grenzen

Imperiale Aufteilung im Nahen Osten

Das Sykes-Picot-Abkommen von 1916

4 Seiten | Autor: Adrian de Souza Martins

100 Jahre nach Abschluss des berühmten Sykes-Picot-Abkommens wird wieder über die Grenzen im Nahen und Mittleren Osten diskutiert. Der syrische Konflikt, der „Islamische Staat“ (Daesh) sowie die Autonomiebemühungen der kurdischen Bevölkerung im Länderdreieck Syrien-Türkei-Irak lenken den Blick auch auf die Entstehung der Staaten in der Region und die Legitimität ihrer Grenzen.

Schlagworte: Naher Osten | Sykes-Picot | Grenzen

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 114 | 2016
Schachbrett Syrien
72 Seiten

Potsdam und Zwei-plus-Vier. Vier Anmerkungen

4 Seiten | Autor: Gregor Schirmer

Erstens: Im Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde endlich die Potsdamer Grenzziehung an Oder und Neiße, die die DDR schon 1950 mit dem Görlitzer Abkommen anerkannt hatte, als endgültig „bestätigt“. Damit und mit dem darauf folgenden deutsch-polnischen Grenzvertrag wurde ein Konflikt aus der Welt geschafft, der seit Potsdam die Beziehungen der BRD zu Polen und den Frieden in Europa schwer belastet hat.

Schlagworte: 2+4 | Potsdamer Abkommen | DDR | BRD | Grenzen

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 109 | 2015
Maritime Konflikte in Asien
72 Seiten

WeltTrends Lehrtexte 3 | 2005

Grenzen der Europäischen Union

ISBN 978-3-937786-69-8 | ISSN 1861-5139 | 215 Seiten

Inwieweit sich Grenzen als künstlich herausstellen, lässt sich anhand der EU betrachten. Während sie sich im Inneren auflösen, werden die äußeren verstärkt. Daher stehen im Text neben den generellen und europäischen “Grenz-”Betrachtungen osteuropäische, insbesondere polnische Standpunkte und Erfahrungen im Zentrum der Betrachtung. Gerade das Verhältnis zu Deutschland zeigt hierbei, wie eine “künstliche Linie” auch ein Ort des Zusammenkommens sein kann.

WeltTrends Lehrtexte 14 | 2016

Grenzen in den internationalen Beziehungen

ISBN 978-3-945878-28-6 | ISSN 1861-5139 | 244 Seiten

Grenzen sind immanenter Bestandteil der internationalen Beziehungen. Deren Kern besteht darin, dass Akteure über Grenzen hinweg handeln. Die Grenze und deren Überschreitung sind somit eine conditio sine qua non von internationalen Beziehungen. Das stellt sich in Europa, Amerika und Afrika unterschiedlich dar. Der vorliegende Band bildet dies ab: die theoretische Debatte und die empirische Verschiedenheit in den Regionen, wobei die Europäische Union den regionalen Schwerpunkt bildet. Der vorliegende Band, der auf einen Lehrtext von 2005 aufbaut, enthält neue Texte zu Amerika und zu Europas Ostgrenze.

Weg von der Abschottung!

Überlegungen zur neuen EU-Grenzverordnung

2 Seiten | Autor: Barbara Lochbihler

Flüchtlingspolitik einmal anders? So ließe sich bei oberflächlicher Betrachtung die neue Seeaußengrenzen-Verordnung beschreiben, die der Innenausschuss des Europäischen Parlaments im Februar 2014 verabschiedet hat. Die Verordnung ist eine Reaktion auf den Tod hunderter Menschen, die im Oktober 2013 bei ihrem Versuch, in die EU zu reisen, im Mittelmeer ums Leben kamen. Künftig sind Beamte der EU-Grenzschutzagentur Frontex verpflichtet, in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten. Zudem sollen Schutzsuchende nicht mehr in Drittstaaten zurückgeschickt werden, in denen ihnen Verfolgung oder Diskriminierung droht.

Schlagworte: EU | Asylpolitik | Grenzen

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 95 | 2014
Die USA und WIR
144 Seiten

Tolerierter Schmuggel

Interaktion zwischen Zöllnern und Schmugglern

9 Seiten | Autor: Mathias Wagner

Grenzen sind soziale Tatsachen, die sich räumlich manifestieren – etwa wenn Schmuggler und Grenzschützer an Grenzübergängen aufeinandertreffen und in ritualisierter Form Bedingungen und Möglichkeiten des Grenzübertritts aushandeln. Das Grenzgeschehen wird in diesem Beitrag in soziologisch-ethnologischer Perspektive am Beispiel des Kaliningrader Grenzgebiets betrachtet.

Schlagworte: Grenzen | Polen | Kaliningrad

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Grenzen als Sortiermaschinen

10 Seiten | Autor: Steffen Mau

In der globalisierten Welt öffnen und schließen sich Grenzen zugleich. Dabei beschneiden die Grenzen der OECD-Welt zunehmend die Reisefreiheit jener, die die ökonomischen und kulturellen Bedingungen des Westens nicht erfüllen. Und sie schaffen neue Chancen der Mobilität für die eigenen Bürger. Mit konvergierenden Visapolitiken und dem Einsatz modernster Technologien entsteht eine „Sortiermaschine Grenze“.

Schlagworte: Grenzen | Globalisierung | Migration

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Die Logik der Selektion

Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik in Europa und Australien

9 Seiten | Autor: Adèle Garnier

Die Aufnahme erwünschter Einwanderer und Flüchtlinge auf der einen und die Ablehnung und Ausweisung unerwünschter Migranten auf der anderen Seite dominieren die Einwanderung Sund Flüchtlingspolitik vieler Regierungen. Als besonders erfolgreich gilt die australische Anwendung dieser Selektionslogik: Europa eifert ihr nach. Die Autorin analysiert die von innenpolitischen und außenpolitischen Erwägungen geprägten Auswahlkriterien und Selektionsmechanismen.

Schlagworte: Grenzen | Migration | EU | Australien

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Von Migrationsvermeidung zu selektiver Grenzöffnung

10 Seiten | Autor: Monika Eigmüller, Christof Roos

Das europäische Grenz- und Migrationsregime erlebt zurzeit nachhaltige Veränderungen: Neben die etablierte Grenzsicherungspolitik, die vornehmlich auf Abschottung beruht, tritt nunmehr eine gemeinsame Einwanderungspolitik. Diese sucht nach gemeinschaftlichen Regelungen für bestimmte Migrantengruppen und bemüht sich um eine selektive Öffnung der EU-Grenzen. Der Beitrag analysiert die Gründe, die diesem Wandel zugrunde liegen und fragt nach möglichen Folgen dieses Paradigmenwechsels.

Schlagworte: EU | Grenzen | Migration

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten

Systematisch und punktuell – Grenzkontrollen in und um Österreich

12 Seiten | Autor: Lena Laube

Immer mehr Instrumente der Grenzkontrolle werden an Orte weit weg vom eigentlichen Zielland verlagert. Dabei wird die Kontrolle auch punktuell auf „unerwünschte“ Reisende ausgerichtet und die klassische, systematische Dokumentenprüfung an der Grenze zunehmend abgelöst. Die Logik der Kontrolle scheint sich im Zuge dessen einem räumlichen Modell anzunähern, das die Bewegung der zu kontrollierenden Personen kopiert.

Schlagworte: Grenzen | Österreich

PDF: 0,00 €

Erschienen in
Welttrends 71 | 2010
Selektive Grenzen
144 Seiten