Umweltpolitik

Wende in der Klimapolitik?

Obamas Umweltoffensive

Spät, aber doch noch. US-Präsident Barack Obama hat seit einigen Monaten die Endoffensive zur Rettung seiner Amtszeit für die Geschichtsbücher gestartet. Darunter sind für US-Maßstäbe starke Maßnahmen in der Umweltfrage. „Wir haben nur ein Zuhause, einen Planeten. Wir haben keine Wahl – es gibt keinen Plan B“, so Obama bei der Vorstellung seiner „Umweltrevolution für eine neue amerikanische Generation“ Anfang August. Obamas Umweltpolitik soll nach sieben ereignislosen Jahren im achten und letzten Jahr seiner Amtszeit konkret werden. Und so folgen jetzt auf bisherige Ankündigungen nationale Taten.

Schlagworte: USA | Umweltpolitik | Klimapolitik | Obama

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Erschienen in
Welttrends 109 | 2015
Maritime Konflikte in Asien
72 Seiten

Globale Energiesicherheit ist notwendig!

Interview mit Jürgen Trittin

10 Seiten | Autor: Heike Imhof-Rudolph, Heike Winter

WeltTrends: Herr Trittin, bietet die Finanz- und Wirtschaftskrise eine reelle Chance für ökologische Modernisierung? Jürgen Trittin: Ja, sie erzwingt sie geradezu. Der Ölpreis geht kurzfristig nach unten, der Einfluss „lupenreiner Autokraten“ wie der von Hugo Chávez, dem saudischen König oder Wladimir Putin sinkt, Investitionen in weitere Explorationen werden zurückgefahren. Es ist sicherlich ein Fortschritt, dass jetzt nicht mehr wertvolles Erdgas in Kanada verschwendet wird, um mit dem damit erzeugten Dampf Ölsände vom Öl zu befreien. Aber die Explorationsentscheidungen bestimmen die Entwicklung des zukünftigen Angebots in den kommenden 10 bis 15 Jahren – dieses wird durch die Krise verknappt. So ist in dieser Krise bereits der Keim für die nächste Krise angelegt. Eine verantwortliche Politik muss die Trias von global verzahnten Krisen, nämlich die Fragen Klima, Ressourcenknappheit und Finanzen zusammen angehen. Keine davon wird allein zu lösen sein, das ist eine fromme Illusion! Wir haben es nicht mit einer einfachen Konjunkturdelle zu tun. Investitionen in Klimaschutz, in Ressourceneffizienz, in Energieeinsparung können der Motor zur Überwindung der Weltwirtschaftskrise werden. Die Chance ist da!

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Erschienen in
Welttrends 66 | 2009
Energiesicherheit Deutschlands
144 Seiten

Klimapolitik zwischen Kyoto und Cancún

10 Seiten | Autor: Markus Lederer

In diesem einleitenden Beitrag des Themenschwerpunktes wird der Hintergrund der internationalen Klimaverhandlungen erläutert und die Ergebnisse des Kopenhagen-Akkords vorgestellt. Angesichts des Scheiterns der Kopenhagener Konferenz muss die zeitnahe Schließung eines rechtlich bindenden, globalen Klimaabkommens als unwahrscheinlich gelten. Die Klimapolitik wird zukünftig verstärkt auf nationalstaatlicher und transnationaler Ebene erfolgen.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Klimawandel und Entwicklungspolitik

11 Seiten | Autor: Harald Fuhr

Der Autor diskutiert die Chancen und Risiken bei der Einbindung des Südens in die internationale Klimapolitik. Lange Zeit hatten die Entwicklungsländer am wenigsten zum Klimawandel beigetragen, wären aber am stärksten von ihm betroffen. Mittlerweile jedoch tragen diese Länder in erheblichem Maße selbst zum Klimawandel bei. Allerdings setzen deren Regierungen auf Zeit. Sie erwarten Ressourcentransfers. Dies verstärkt auch alte Probleme des ‚Rent-Seeking‘.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Abschied von KyotoPlus?

Die EU und das Trauma von Kopenhagen

10 Seiten | Autor: Constanze Haug, Frans Berkhout

Die Ergebnisse des Klimagipfels von Kopenhagen sind eine bittere Enttäuschung für die EU. Ihr ist es nicht gelungen, ihren Führungsambitionen beim globalen Klimaschutz gerecht zu werden und die Konferenz zur Weichenstellung für ein rechtsverbindliches Klimaabkommen nach 2012 zu nutzen. Damit steht die Union vor grundlegenden strategischen Fragen zum Kurs ihrer Klimapolitik.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

China und Indien

Die neuen Spieler am Tisch

10 Seiten | Autor: Miriam Schröder

Der Artikel analysiert die neue Rolle aufsteigender Schwellenländer in den internationalen Klimaverhandlungen am Beispiel Chinas und Indiens. Die Ablehnung verbindlicher Reduktionsziele für Treibhausgase wurde in Kopenhagen als Blockadepolitik beider Länder gewertet. China und Indien können sich in ihrer Position behaupten, da ihr gestiegenes Gewicht in der multipolaren Weltordnung und die Untätigkeit führender Industrieländer ihre Verhandlungsposition stärkt. Die Autorin diskutiert Kooperationsmöglichkeiten auf subnationaler Ebene, die die Blockadeposition nationaler Regierungen umgehen können.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Zwischen Kooperation und Instrumentalisierung

Die Zivilgesellschaft in der internationalen Klimapolitik

9 Seiten | Autor: Melanie Müller

Die Zivilgesellschaft hat dazu beigetragen, dass die Klimakonferenz in Kopenhagen zu einem Medienereignis wurde. Fernab großer Demonstrationen haben Nichtregierungsorganisationen (NRO) seit Jahren einen guten Zugang zu den internationalen Klimaverhandlungen. Am Beispiel von Chile wird gezeigt, wie Nichtregierungsorganisationen durch professionellen Lobbyismus ihre Positionen in politische Prozesse einspeisen. Sie befinden sich in einem Spannungsfeld von Kooperation und Instrumentalisierung durch politische Entscheidungsträger.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Wie Klimaschutz finanzieren?

Zur Rolle privater und öffentlicher Finanzströme

10 Seiten | Autor: Astrid Harnisch, Sebastian Wienges

Zur Finanzierung von Klimaschutz müssen öffentliche Mittel gezielt eingesetzt werden. Dies beinhaltet auch die Rahmenbedingungen für private Finanzströme signifikant zu verbessern. Anhand einer Problemanalyse bestimmen die Autoren Eckdaten für diese Hebelwirkung. Öffentliche Anschubfinanzierung kann somit die Grundlage für private Investitionen sein. Dies wird exemplarisch an der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums diskutiert.

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Erschienen in
Welttrends 73 | 2010
Klima nach Kopenhagen
144 Seiten

Kopenhagener Gipfelfrost

Klima der neuen Weltpolitik?

6 Seiten | Autor: Simon Schunz

Der Kopenhagener Klimagipfel 2009 ist mit Spannung erwartet worden. Erreicht wurde lediglich ein Minimalkonsens. Der Autor liefert eine akteurszentrierte Deutung des Kopenhagener Abkommens und stellt die Frage nach dem Präzedenzcharakter der Verhandlungen: Handelte es sich um ein einmaliges Versagen multilateraler Diplomatie oder um einen Vorgeschmack auf die weltpolitische Routine des 21. Jahrhunderts?

Schlagworte: Umweltpolitik | UNO

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Erschienen in
Welttrends 72 | 2010
Südafrika und die Fußball-WM
144 Seiten

Vergesst Cancún! Für einen Strategiewechsel in der Klimapolitik

2 Seiten | Autor: Karl-Martin Hentschel

Hören wir auf zu träumen! Die Klimakonferenz in Cancún hat zwar die Scherben von Kopenhagen zusammengekratzt. Als Erfolg gefeiert wurde, dass überhaupt ein gemeinsames Dokument zustande kam mit Aussagen zum Schutz der Regenwälder und Geldversprechen für die armen Länder. Aber nichts davon ist finanziert oder gar völkerrechtlich verbindlich. Und es wird in absehbarer Zeit auch kein verbindliches Abkommen geben, weil ein solches eine Zweidrittelmehrheit im US-Senat benötigen würde und ohne die USA zudem China und Indien nicht mitmachen.

Schlagworte: Umweltpolitik

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Erschienen in
Welttrends 77 | 2011
Fremde Bürger
144 Seiten