Atompolitik

Japan 3/11

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Heftnummer: 
80

Die verheerenden Erdbeben im März 2011 erschütterten nicht nur Japan, sie erschütterten die Welt. Das Reaktorunglück von Fukushima weckte düstere Erinnerungen an Tschernobyl. Wie mit der Katastrophe umgehen? Weitere Themen: Europa macht die Eurokrise zu schaffen, Werner Weidenfeld plädiert für ein politisches Projekt Europa. Berlins Große Politik im Fall Libyen analysiert Gunther Hellmann. Zudem ein aktuelles Interview mit dem Generaldelegierten Palästinas in Deutschland.

Renaissance oder Ende der nuklearen Weltordnung?

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Nummer: 
5

In Stanley Kubricks Film von 1964 lernten wir, die Bombe zu lieben. Heute, 66 Jahre nach der ersten nuklearen Detonation, haben wir uns mit dem Wissen um ihre absolute Zerstörungskraft arrangiert. Die atomare Währung scheint jedoch an Wert zu verlieren. Ist die Vision von Global Zero vielleicht nicht nur ein Traum und können wir lernen, auf die Bombe zu verzichten? Rolf Mützenich, MdB und außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat sich dieser Frage angenommen.

Die Lehre von Fukushima

Atomkraft ist eine Risiko- und keine Brückentechnologie

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Am 11. März 2011 erschütterte das stärkste jemals in Japan gemessene Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 auf der Richter- Skala die Nordostküste des Inselstaates. Kurz nach dem Beben erreichte ein bis zu zehn Meter hoher Tsunami die Küste und verstärkte die Naturkatastrophe.

Zwei Jahre nach Prag

Stillstand bei nuklearer Abrüstung?

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Am 25. Oktober 2011 wurde in der PANTEX-Anlage die älteste Nuklearwaffe der USA, die B53 „Crowd Pleaser“, zerlegt. Sie wog vier Tonnen und hatte die Zerstörungskraft von sechs Megatonnen, der 600-fachen Sprengkraft von Hiroshima.

Eine Welt ohne Atomwaffen?

Obamas Beitrag
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So sehr internationale Politik durch komplexe Interaktionen „großer“ Akteure (Staaten, Organisationen, transnationale Netzwerke) bestimmt wird, so beeinflussen auch individuelle Akteure die Geschehnisse entscheidend. Letzteres trifft auf Obama und die Nichtverbreitung von Atomwaffen zu.

Blockade durch Misstrauen

Das Fukushima-Krisenmanagement
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Im Atomkomplex Fukushima1 kam es infolge des Tōhoku- Erdbebens vom 11. März 2011 und des resultierenden Tsunamis in mehreren Reaktorblöcken zu einer partiellen Kernschmelze. Dieser Artikel untersucht die Gründe für das schlechte Krisenmanagement nach dieser Katastrophe.

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