Arabischer Frühling

Der „Arabische Frühling“ und die europäische Außenpolitik

Ein Plädoyer für einen reflektierten außenpolitischen Realismus

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Ein Blick auf die politische Lage im Mittleren Osten und in Nordafrika fordert schnell den Eindruck einer zerrütteten Region zutage. Von der hoffnungsvollen Aufbruchsstimmung, die Anfang 2011 in der arabischen Welt und in Europa herrschte, ist faktisch nichts mehr übrig.

Politischer Islam

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108

Beim Politischen Islam geht es um eine gesellschaftspolitische Ideologie, die sich auf islamische Referenzen stützt. Unsere Autoren zeigen, wie im Zuge des „Arabischen Frühlings“ unter dem Deckmantel des Politischen Islam Regionalmächte um die Vorherrschaft im Nahen und Mittleren Osten ringen. Dabei ist der IS weder ungewollt entstanden, noch geht es ihm um nur um religiöse Ziele. Der Islam und die konfessionelle Unterscheidung zwischen Schiiten und Sunniten werden instrumentalisiert, um die Region politisch neu aufzuteilen und den Einfluss säkularer Regime zurückzudrängen.

Wie der Politische Islam den Arabischen Frühling zerstört

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Vor fünf Jahren lösten Massenproteste in Tunesien Aufstände und Revolutionen in beinahe der gesamten arabischen Welt aus. Mit Unterstützung Katars und den neuen Bündnispartnern EU und USA gingen nicht die säkularen, sondern die Parteien des Politischen Islam als Gewinner aus den Unruhen hervor.

Politischer Islam als Ordnungsfaktor?

Zwischen Konkurrenz und Kooperation um die regionale (Neu-)Ordnung

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Die Umbrüche im Nahen und Mittleren Osten von 2011 riefen weitreichende Umstrukturierungen hervor. Von zentraler Bedeutung ist hierbei das transnationale Phänomen des Politischen Islam. Ihre Vertreter haben heute eine Doppelrolle.

Tunesien – Hoffnungsschimmer im Tsunami der arabischen Konterrevolution?

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Während vier Jahre nach Beginn der „Arabellion“ Konterrevolution und Islamisierung auf dem Vormarsch sind, scheint sich Tunesien diesem Trend zu entziehen. Hier wurden Verfassung und Bildungssystem bereits vor der Kolonisation weitreichend reformiert.

Jugend und Revolte im "Arabischen Frühling"

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Heftnummer: 
4

Trotz ihrer entscheidenden Rolle und aktiven Beteiligung in den Protestbewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten und insbesondere in den Ländern, in denen die alten Regime gestürzt wurden (Tunesien, Ägypten, Libyen) ist die junge Generation in den neuen politischen (Un-)Ordnungen, politischen Institutionen, Parteien oder Entscheidungsprozessen kaum oder gar vertreten. In den anderen Ländern des südlichen und östlichen Mittelmeerraums (z.B. in Marokko, Algerien, Jordanien) fühlt sich die Jugend ebenfalls nicht genügend repräsentiert und die Partizipationsmöglichkeiten bleiben begrenzt....

Jemen im Aufbruch?

Zwischenbilanz einer fragmentierten Gesellschaft

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Drei Jahre nach Beginn der Demonstrationen gegen die Politik von Präsident Ali Abdullah Salih ist der Jemen noch immer im Umbruch. 2013 diskutierte der Nationale Dialog über die Umgestaltung des politisch-administrativen Systems. Einigkeit wurde durch innerstaatliche Konflikte erschwert.

Arabische Brüche

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Heftnummer: 
83

Vor einem Jahr begann mit der Jasmin-Revolution in Tunesien der Arabische Frühling. Die versiegelte Zeit wurde aufgebrochen. In einigen Ländern vollzogen sich Regimewechsel, in anderen wurden Demonstrationen mit Panzern platt gewalzt. Was ist seitdem erreicht worden? WeltTrends zieht eine erste Bilanz, die sachlich und zwiespältig ist. Sie zeigt Erfolge, ohne zu beschönigen. Probleme werden sichtbar gemacht, aber auch Wege zu ihrer Lösung. Ein Fazit zielt auf Europa: Wir müssen zu einem neuen, partnerschaftlichen Verhältnis mit den sich wandelnden arabischen Nationen finden!

Der Aufstand des Jahres 1432

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Nummer: 
1

Die jüngsten Unruhen in der arabischen Welt haben eine Periode politischer Stagnation beendet. Bei der anstehenden staatlichen Reorganisation werden sowohl Militärs als auch islamistische Bewegungen eine wichtige Rolle spielen. Infolge der Umstürze verschieben sich nicht nur regionale Kräfteverhältnisse, sondern auch die Einflussmöglichkeiten der Weltmächte im Nahen Osten. Die USA und der Westen insgesamt verlieren an Relevanz und müssen ihre Nahostpolitik auf ein neues Fundament stellen.

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