Thomas Möbius

„Russland in Blut gewaschen“. Ein Revolutionsjahr und seine Folgen in der Literatur

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1

Das 100-jährige Jubiläum der Russischen Revolution 1917 ruft vielfältige Formen der Erinnerung hervor. Die zahlreichen, in den letzten Jahren erschienenen Neu- und Widerentdeckungen russischer bzw. sowjetischer Prosa über Revolution und Bürgerkrieg legen es nahe, die historischen und politikwissenschaftlichen Betrachtungen um den Blick der Literatur zu erweitern. Die literarischen Spiegelungen der Revolution und ihrer Folgen eröffnen einen eigenen Zugang, in dem sich subjektive und historische Sicht verschränken. Die Beiträge des Schwerpunkts gehen den Fragen nach: Wie werden die...

Ein Revolutionsjahr im Spiegel der Literatur

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Fast unmittelbar mit der Revolution waren diese selbst und die Erwartungen einer neuen Gesellschaft und eines Neuen Menschen zum zentralen Thema der Literatur geworden.

Die Lücke der Utopie. Kritik, Ermächtigung, Trost

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2

Vor 500 Jahren, 1516, erschien Thomas Morus’ „Utopia“. Der Titel wurde zum Begriff eines literarischen Genres wie einer „Form von Zukunftserwartung, ja eines Weltverhaltens überhaupt“ (Jürgen Teller): Das Entwerfen gesellschaftlicher Alternativen verband sich mit dem Begriff der Utopie. Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, zu erkunden, wie Utopien die Lücke zwischen Sein und Sollen denken. Welche gesellschaftlichen Probleme und Erwartungen artikulieren sich in ihnen? Was leisten Utopien: Sind sie Kritik, Handlungsanleitung oder hypothetisches Ideal, reales oder gedankliches Experiment? Und...

Utopien der frühsowjetischen Architektur und Stadtplanung

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Die sowjetische Architekturzeitschrift „Sovremennaja architektura“ eröffnete ihr erstes Heft 1926 mit der Devise: „Die moderne Architektur muss die neue sozialistische Lebensweise kristallisieren.“1 Die Devise verdeutlicht in nuce den utopischen Anspruch der frühsowjetischen Architektur und Stadt

Von der Stadtkindheit zur Kinderstadt.

Die frühsowjetischen Utopien separater Kinderstädte

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Dass die zeitgenössische Sorge um die Stadtkinder kein Novum ist, zeigt ein Ausflug in die Ideengeschichte: Thomas Möbius beleuchtet die frühsowjetischen Stadtutopien, in denen die Idee separater Kinderstädte zeitweise großen Anklang fand.

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