E-Paper: Kultursoziologie (seit 1990)

Fernsehen und Kulturkritik

Soziologische Konturen einer selbstreflexiven Mediendeutung

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Seit es das Fernsehen gibt, wird es lebhaft kritisiert. Kulturkritik und Fernsehen stehen sich gemeinhin als Antipoden gegenüber. Gewöhnlich wendet sich der kulturkritische Blick eher abfällig dem Fernsehen zu – nämlich nach unten.

Kulturkritik als Kritik des menschlichen Symbolisierungsbedürfnisses

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Ernst Cassirers Vorstellung von einer kritischen Kulturphilosophie, die sich mit nicht weniger als der Gesamtheit jedes kulturellen Objektivierens auseinandersetzt, ist nicht Ausdruck der Selbstverliebtheit eines Kulturphilosophen, sondern die Bedingung der Möglichkeit von Kulturwissenschaften, d

„Ergriffenheit“ als Medium und Gegenstand der Kulturkritik bei Frobenius und De Martino

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„Das aus Ergriffenheit geborene und somit Lebende erstarrte zur Begrifflichkeit; es starb im ‚Gedachtsein‘.“ Dieser Satz liest sich als Konzentrat von Leo Frobenius’ Kulturtheorie und liefert das Grundmuster seiner Kulturkritik.

Widerspenstige Kulturkritik

Oder: Das Projekt einer postmarxistischen Gesellschaftskritik

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Im Kontext der um sich greifenden gesellschaftlichen Krisendiagnosen ist auch Gesellschaftskritik wieder en vogue. Der vorliegende Artikel findet seinen Platz in den vielfältigen Kontroversen um ein neues Modell der Gesellschaftskritik.

Kulturkritik

Schwierigkeiten mit einem Begriff

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Mit der Verwendung des Kompositums Kulturkritik entstehen Schwierigkeiten – nicht mit dem Bestandteil Kritik, wohl aber mit jenem der Kultur, und mit der Klärung, was Kultur ist und was hier durch wen, wie und warum kritisiert werden soll. Auf welche Gebiete der Kultur erstreckt sich die Kritik?

Geschichte der Kulturwissenschaft VI

Kultur – zwischen Hochblüte und Kritik im Zeitalter der Aufklärung

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Die kultur- und universalgeschichtlichen Grundlagenwerke, die zeitlich von Jacques-Bénigne Bossuet über Giambattista Vico bis hin zu Johann Gottfried Herder erschienen, eröffneten ein breites Feld des sittlichen wie zivilisatorischen Versprechens, das in einer Zukunft als planbare Jetztzeit einge

Russisch-Europäische Wissenschaftsbeziehungen

Soziologie und Soziologen zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts

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In der Geschichte der Soziologie in Europa sind die meisten personellen und institutionellen, theoretischen und methodischen Entwicklungen, Ereignisse und Ergebnisse in zum Teil umfangreichen Sammlungen dargestellt. Es gibt jedoch auch noch Desiderate.

Religionssoziologie – ein Literaturbericht

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Mit der Begründung der Kultursoziologie in dem programmatischen Vortrag von Alfred Weber auf dem Zweiten Deutschen Soziologentag 1912 entstanden in Deutschland und Österreich auch die Anfänge der Religionssoziologie.

Geschichte der Kulturwissenschaft VII

Kultur zwischen Industrialisierung und Naturwissenschaft

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Die Säkularisierungs- sowie Rationalisierungstendenzen der Aufklärungszeit wurden im 19. Jahrhundert durch den Aufstieg des Bürgertums auf breitere Bevölkerungsteile ausgeweitet.

Eine Gesellschaftsstruktur am Rande der Vorstellbarkeit: das Borg-Kollektiv

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Das Borg-Kollektiv stellt, als Dystopie im Rahmen der Science-Fiction-Reihe Star Trek, eine extreme Gesellschaftsform dar, die durch das Auslöschen oder massive Unterdrücken jedweder Individualität gekennzeichnet ist.

Das Ende der Geschichte und seine Alternative(n)

Eine philosophische Nachlese zu Francis Fukuyamas „Das Ende der Geschichte“

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Vor 25 Jahren sorgte Francis Fukuyama mit seinem Buch Das Ende der Geschichte: wo stehen wir? und den darin aufgestellten Thesen für Furore. Eine Weltmacht, die Sowjetunion, war zusammengebrochen und die ihr zuzurechnende Hemisphäre befand sich in Auflösung.

Hybridisierung und Ökumene

Soziale Ordnung im Kontext von Entterritorialisierung und Globalisierung

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Die veränderte Wahrnehmung sozialer Ordnung im Kontext von Entterritorialisierung und Globalisierung sieht sich mit einem Paradox konfrontiert: Auf der einen Seite ermöglichen die verdichteten Kommunikationsmöglichkeiten eine intensive weltweite Kommunikation zwischen verschiedensten Teilnehmern,

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk

Jüdische Begabtenförderung in Deutschland

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Am 11. November 2009 wurde mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) das zwölfte Begabtenförderwerk in Deutschland eröffnet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Unsere moderne Gesellschaft und die bulgarische Sprache

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Unabhängig davon, welches Handbuch der Allgemeinen Linguistik man in die Hand nimmt, wird man eine ausdrücklich hervorgehobene Feststellung lesen: Die Menschheit hat nichts Vollkommeneres als die natürlichen Sprachen geschaffen.

Das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. in Leipzig

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Mit dem jüdischen Sprichwort „Berge können sich nicht nähern, aber Menschen können aufeinander zugehen“ lädt das Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus alle Leipzigerinnen und Leipziger zu Austausch, zu Begegnungen und zum Miteinander ein.

Geschichte der Kulturwissenschaft III

Zwischen Humanismus und Renaissance

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Während erstarkende regionale Stadtstaaten durch die Ohnmacht des Kaisertums territoriale Machtkämpfe austrugen, bemühte sich die Kirche inmitten des Papstschismas (1378–1417) um eine Annäherung zwischen Rom und Avignon sowie zwischen weströmischer und oströmischer Kirche.

Kultursoziologie am Institut für Soziologie in Erlangen

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Die Erforschung von Kultur und die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der Kultursoziologie haben am Erlanger Institut für Soziologie (IfS) der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) traditionell eine große Bedeutung.

Judenfeindschaft heute und hier

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Kultursoziologie ist keine Bindestrichsoziologie, weil Kultur kein Gegenstand neben anderen Gegenständen ist.1 Der Lehrstuhl für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) folgt in diesem Sinne einem breit angelegten kultursoziologischen Forschungsprogra

Geschichte der Kulturwissenschaft IV

Von der Entdeckung neuer Welten bis zum Verstehen der eigenen Geschichte

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Die in der Renaissance profilierte Hinwendung zur Welt und zum Menschen wurde im Übergang zum 17. Jahrhundert durch säkularisierende Diskurse erweitert.

Karl Mannheims Konservatismus. Ein Beitrag zur Soziologie des Wissens (1925)

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Karl Mannheims Studie über den Konservatismus (zitierte Ausgabe: Frankfurt am Main 1984) kann nur vor dem Hintergrund seines Gesamtwerkes gedeutet werden. Die Analyse der Entstehung des Konservatismus ist eine von Mannheims frühen Schriften.

Kultursoziologische Lehre und Forschung an der Technischen Universität Dresden

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Die Kultursoziologie ist seit der Gründung des Instituts für Soziologie an der Technischen Universität Dresden in den frühen 1990er-Jahren ein etablierter Schwerpunkt in Forschung und Lehre.

25 Jahre Kultursoziologie

Ein Tätigkeitsbericht

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Mit dem Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland am 3.10.1990 begann an ostdeutschen Universitäten, Akademien und Hochschulen ein ideologisch-politisch-rechtlich begründeter administrativer Vorgang, der als Abwicklung beze

Jüdisches Leben in Deutschland

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Bernard Wasserstein, geboren 1948 in London, von 1982 bis 1996 Professor für Geschichte an der Brandeis University / Massachusetts, seit 1996 Präsident des Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies, ein Nachfolger seines international hoch geschätzten britisch-jüdischen Kollegen Cecil Roth, hat

„Ich habe immer Glück gehabt“

Küf Kaufmann im Gespräch mit Claudia Koch

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Ich wurde am 6. Mai 1947 in Marx geboren – einer Stadt in Russland an der Wolga. Ja, die hieß wirklich so. Die Stadt auf der anderen Seite der Wolga hieß übrigens Engels. Mein Vater war Ingenieur, meine Mutter, die aus Odessa stammte, kam aus einer Künstlerfamilie.

Die Gegenwart der Zukunft

Zur Aktualität der sozialen Produktion von Erwartungen

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Der Soziologe Heinz Bude konstatiert in einer kritischen Zeitdiagnose, dass sich die Politik aus dem Prozess der Produktion von Zukunft zurückgezogen hat.1 Die Nüchternheit der Feststellung wird ihrem radikalen Impetus kaum gerecht, denn sie bedeutet nichts weniger, als dass die Gesellschaft ange

Natalia Ginzburg

Die Literarisierung des Alltäglichen

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Das Schreiben der italienischen Schriftstellerin Natalia Ginzburg (1916–1991) wird als Erzählen eines einfachen Alltagslebens rezipiert, dessen Sprache auf das Wesentliche reduziert ist und das oft die hoffnungslose Existenz des Einzelnen innerhalb einer familiären Schicksalskonstellation zum Geg

Geschichte der Kulturwissenschaft II

Glaube und Wissen zwischenImperium und Sacerdotium

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Die im griechischen und römischen Altertum entstandenen Auffassungen, die Unterscheidungen zwischen Natur und Kultur, Vorgegebenem und menschlich Gesetztem formulierten, gingen mit dem Zerfall desrömischen Weltreichs zu einem Gutteil verloren und gerieten zum überwiegenden Teil in Vergessenheit.

Dekonstruktionen des „Anderen“ in Ethnologie und Soziologie

Ein Plädoyer für eine postmigrantische Perspektive

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Ethnologie und Soziologie ähneln sich mittlerweile in ihren Perspektiven, Methoden und Theorien so weit, dass es außer bei der Verteidigung von Lehrstühlen schwer fällt, wirkliche Unterschiede festzustellen.

Das politische Element in der soziologischen Theoriebildung

Eine postkoloniale Betrachtung

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In Das Politische Element in der nationalökonomischen Doktrinbildung (1932) versucht Gunnar Myrdal zu erklären, weshalb die Vorstellung des „homo oeconomicus“ – des Menschen, der in allen Lebensbeziehungen den Nützlichkeitswert voranstellt – in wirtschaftswissenschaftlichen Theorien als implizite

Das Scheitern zweier Utopienim TransformationsprozessOsteuropas

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1989 war wie ein Befreiungsschlag für Osteuropa. Der Kalte Krieg warzu Ende. Die jahrzehntelange Fixierung der Länder der Region auf dieSowjetunion wurde beendet. Überall herrschte Aufbruchsstimmung.Der Dreiklang „Demokratie, Marktwirtschaft, (West)Europa“ gab dieRichtung vor.

Endzeiten und Zeitbrüche

Eine Einführung

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Seit Menschen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschheit nachdenken, bewegen sich ihre Überlegungen, ob sie nun zutreffende Analysen, unsinnige Prognosen, haltlose Illusionen, Spekulationen, Teleologien, Eschatologien oder ähnliche Gebilde sind, um die Zeit.

Alfred von Martin: Soziologie der Renaissance

Zur Physiognomik und Rhythmik bürgerlicher Kultur

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Alfred von Martin (1882–1979) widmete seine titelgebende und folgend zitierte Studie „Karl Mannheim, dem Meister historisch-soziologischen Forschens und Denkens“, wie es im Vorspruch heißt.