E-Paper: Berliner Debatte Initial (seit 1990)

Die Auswirkungen digitaler Technologien auf professionelle Verantwortung und Ausbildung

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Tara Fenwick und Richard Edwards diskutieren in ihrem Beitrag die Auswirkungen digitaler Technologien auf professionelles Wissen und Handeln.

Gesamtkunstwerke als Form des Utopischen

Von Richard Wagner zu Johann Michael Bossard

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Ab 1921 gestaltete der expressionistische Bildhauer und Maler Johann Michael Bossard sein Anwesen in der Lüneburger Heide zu einem der umfassendsten realisierten Gesamtkunstwerke.

Kapitalismusvarianten, Gender und die gesellschaftliche Bedeutung sozialer Dienste

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Seit dem Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 und verstärkt seit dem Machtzuwachs rückwärtsgewandter neurechter Kräfte hat sich die Debatte um Kapitalismus, Ungleichheit und die sozialen Risiken des neoliberalen Globalisierungsprojektes intensiviert.

Gesundheitsberufe als Wissensarbeit

Jüngere Entwicklungen und strukturelle Ambivalenzen

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Uwe H. Bittlingmayer nimmt den Aufstieg der nicht-medizinischen Gesundheitsberufe in den Blick, die gesundheitsbezogene Beratungs- und Ratgeberdienstleistungen anbieten.

Transnationale Wissensarbeit und EU-Professionalismus in Deutschland

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Das Phänomen grenzüberschreitender Wissensarbeit ist der Ausgangspunkt des Beitrags von Lucia Leopold.

Transhumanismus und Sozialphysik

F. M. Esfandiarys und Alex Pentlands Technikzukünfte

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Der Aufsatz untersucht das Verhältnis von auf die Gestaltung der Gesellschaft zielenden Technikvisionen und Utopien. Führen solche Technikzukünften das Erbe der Utopie fort? Und welche Implikationen hat das für den utopischen Diskurs? Am Beispiel von Fereidoun M.

Kulturelle Mittler – Überlegungen zum Aufgabenprofil interkultureller Wissens- und Dienstleistungsberufe

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Auf ein Berufsbild, das sich noch nicht durchgesetzt hat, sondern erst in Umrissen erkennbar ist, geht Stephan Wolting ein.

Dystopie im Kino

Für eine kritische Theorie

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In der ambivalenten Natur von Utopie und Dystopie liegt ihre schöpferische Kraft als Mittel der ästhetisierten Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse. Zum 500. Jahrestag von Morus’ „Utopia“ scheint eine Revision dieses kritischen Potentials geboten zu sein.

Besprechungen und Rezensionen

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(1) Karl Renner und Viktor Tschernow. Zwei neue Abhandlungen über Leben und Werk undogmatischer Sozialisten. Besprochen von Wladislaw Hedeler (S. 125-128); (2) Jürgen Kremer: Geld ohne Schuld. Geldsysteme und Vollgeldreform. Rezensiert von Ulrich Busch (S.

Der Ingenieur als technisch kompetenter und sozial versierter Manager

Vergeschlechtlichte Konturen eines Berufsbildes

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Bianca Prietl wendet sich den Ingenieur(inn)en zu und analysiert vor dem Hintergrund geschlechter- und machttheoretischer Perspektiven die symbolischen Dimensionen der Vergeschlechtlichung dieses Berufsbildes.

Beyond (Re-)Production

Feministische Utopien im 20. Jahrhundert

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Die Geschichte einer feministischen Perspektive in literarischen und gesellschaftlichen Utopien ist relativ jung und von vielen Auseinandersetzungen geprägt.

Professionelles Wissen von Lehrkräften zwischen Theorie, Praxis und bildungspolitischen Zugriffen

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Christiane Griese beschäftigt sich mit einer Berufsgruppe, deren Status als Profession stets umstritten geblieben ist: den Lehrkräften. Die leitende Frage des Beitrags lautet, welche Wissensformen die Professionalität von Lehrkräften ausmachen.

Utopiebewusstsein – Formen und Funktionen utopischen Denkens

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In dem Aufsatz werden drei Perspektiven auf das utopischen Denkens zusammengeführt. Zunächst wird die Entwicklung der Formen der Utopie nachgezeichnet, dabei wird zwischen literarischen Roman-Utopien, (früh-)sozialistischen Siedlungs-Utopien und politischen Befreiungs-Utopien unterschieden.

Big Data als Theorieersatz?

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Seit einigen Jahren lässt sich ein regelrechter Medienhype um „Big Data“ beobachten. Neonfarbene Nullen und Einsen rauschen, als Sinnbild allgegenwärtiger, aber schwer erfahrbarer Datenströme, über Zeitschriftencover oder Fernsehschirme.

Lernkulturen – eine dynamische Sicht auf professionelle Praxis und Identität

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Der Beitrag von David James greift auf Ergebnisse eines Forschungsprojekts im englischen Berufs- und Weiterbildungssektor zurück, die Spannungen zwischen der individuellen Verantwortung professioneller Akteure und der von Politik und Verwaltung eingeforderten Pflicht zur Rechenschaftslegung beleg

Postsozialistische Romantik

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„Zukunftsvorstellungen strukturieren den Erwartungshorizont einer Gesellschaft“ (Lucian Hölscher). Utopien bilden eine spezifische Variante davon. Angesiedelt zwischen Fiktion und Realität überschreiten sie die Faktizität, bleiben aber mit ihrer Kritik auf die Wirklichkeit bezogen.

Big Data: Informatisierung der Gesellschaft 4.0

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Der Beitrag gibt einen Überblick über vier Phasen der Informatisierung der Gesellschaft seit der Etablierung der ersten digitalen Computer, die von intensiven Diskussionen um die anwachsenden Daten- und Informationsfluten begleitet worden sind.

Die Rückkehr der Heimatfront?

Frankreich nach dem 13. November 2015

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Eric Sangar analysiert in seinem Beitrag die neue Kriegssemantik, mit der das politische Establishment auf die Pariser Terroranschläge vom 13. November 2015 reagierte.

Vom Traum, der narrte bis zum Irresein

Die Bauhaus-Künstler und Kommunisten Gerhard Moser und Erich Borchert in der Sowjetunion

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Als die Studenten der Dessauer Werkstatt für Wandmalerei im Sommer 1928 auf der Baustelle von Haus Lewin in Zehlendorf für die Kamera eines Freundes posieren, sind sie voller Tatendrang. Am Bauhaus stellen sie Denken und Arbeit in den Dienst einer ersehnten neuen Gesellschaft.

Zur Veränderung des Theoriebegriffs im Zeitalter von Big Data und effizienten Algorithmen

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Wir leben in einem datengetriebenen Zeitalter, dessen Entwicklung durch exponentielle Wachstumsgesetze von Datenmengen, Rechner- und Speicherkapazitäten beschleunigt wird.

Brüssel bombardieren!

Widersprüche im Krieg gegen den Terrorismus

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Anhand eines provokanten Gedankenexperiments weist Mathias Delori auf Widersprüche in der Bekämpfung des IS hin und zeigt, dass hierbei mit zweierlei Maß gemessen wird.

Über die autoritäre politische Bewegung in Deutschland

Teil 1: Okzident und Orient

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„Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Schrecken wie die klassische Tragödie. Das Theaterstück freilich engt das Geschehen immer weiter ein und endet mit der absoluten Konzentration auf die tragische Figur.

Führt Big Data zur abduktiven Wende in den Wissenschaften?

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Big Data als Theorieersatz? Mitnichten! Big Data-Analysen (BDA) können im schlechtesten Fall zur Apophänie führen, im besten Fall zu einer neuen deskriptiven Perspektive auf Datensätze – sie geben aber niemals kausale Erklärungen oder rationale Begründungen.

Anschläge: Viele bleiche Mütter und Väter heben ihren Kopf

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Michael Daxner setzt sich in seinem Essay kritisch mit der grassierenden Angst vor terroristischen Anschlägen auseinander, die vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Migrationskrise auch politisch instrumentalisiert wird.

Säkulare Stagnation oder Stagnationspolitik?

Eine post-steindlsche Sicht

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Die aktuelle Debatte über die säkulare Stagnation leidet unter Unklarheiten und theoretischen Defiziten. Das gleiche gilt auch für die wirtschaftspolitischen Implikationen.

Alles nur Datenschutz?

Zur rechtlichen Regulierung algorithmenbasierter Wissensgenerierung

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Wissensgenerierung unter Einsatz von Algorithmen ist zwar keine gänzlich neue Praxis, wohl aber eine, deren Bedeutung zunimmt und deren Reichweite erst langsam in den Fokus der rechtswissenschaftlichen Beobachtung rückt.

Evolutorische Modelle sozialen Wandels und gesellschaftlicher Entwicklung

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In dem Aufsatz wird argumentiert, dass evolutorische Modelle unverzichtbar dafür sind, sozialen Wandel und die Entstehung von Neuem zu erklären. Den Ausgangspunkt bilden drei Thesen zur Relevanz und zum Erklärungspotential des Konzeptes „Evolution“.

Algorithmische Subpolitik: Big Data als Technologisierung kollektiver Ordnungsbildung?

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Daten sind kein Wissen. Big Data ist nicht schon wissenschaftliche Erkenntnis, sondern hat auch eine politische Dimension. Dieser Beitrag fragt, wie sich Big Data-Technologie und deren Folgen aus gesellschaftswissenschaftlicher Sicht verstehen lassen.

Vollgeld – Geld der Zukunft oder monetäres Experiment à la John Law?

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Die Diskreditierung des ökonomischen Mainstreams durch die Auswirkungen der Finanzkrise seit 2008 sowie der Einsatz unkonventioneller, zuvor kaum erprobter geldpolitischer Maßnahmen wie der „Nullzinspolitik“ hat in Fachkreisen wie in der Öffentlichkeit zu einer Problematisierung des Geldes und de

Graduelle Kopplung als Basis einer Evolutionstheorie des Sozialen

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Der Aufsatz diskutiert die Frage, warum man die Evolutionstheorie überhaupt auf nicht-biologische Gegenstandsbereiche anwenden sollte. Attraktiv erscheint die Evolutionstheorie, weil sie eine Erklärung für nicht-intendierten sozialen Wandel zu bieten verspricht.

Digitale Gesellschaft und Big Data: Thesen zur Zukunft der Soziologie

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Jochen Mayerl und Anna Katharina Zweig stellen drei Thesen zur Zukunft der Soziologie in der digitalen Gesellschaft auf. Sie wenden sich damit gegen ein selbstverschuldetes Abdanken der Soziologie als Leitdisziplin für das Erklären und Verstehen des Sozialen.

Wissen – Macht – Arbeit

Professionen und Wissensberufe im Wandel

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Die sieben Beiträge des Schwerpunkts zum Vorzugspreis - Unter den Vorzeichen der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ändert sich das Arbeitsleben rasant. Traditionelle Karriereverläufe lösen sich zunehmend auf.

Kritik, Ermächtigung, Trost

Die Lücke der Utopie

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Die neun Beiträge des Schwerpunkts zum Vorzugspreis – Vor 500 Jahren, 1516, erschien Thomas Morus’ „Utopia“.

Big Data als Theorieersatz

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Die sieben Beiträge des Schwerpunkts zum Vorzugspreis - Big Data ist zum Schlagwort für das Sammeln und Auswerten enormer Datensätze geworden, die aus den digitalen Aktivitäten der Menschen gefiltert und von Algorithmen auf Muster hin analysiert werden.

Vielsagendes Schweigen?

Die Versuche weißer Amerikaner, Joe Louis für sich zu deuten

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Am 22. Juni 1938 besiegte Joe Louis im New Yorker Yankee Stadium Max Schmeling in 124 Sekunden im Kampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewichtsboxen. Damit nahm er auf überzeugende Weise Revanche für seine am gleichen Ort erlittene K.o.-Niederlage vom 19. Juni 1936.

„Bei Fürsten ist kein Raum für Philosophie.“

Die utopische Politikberatung des Thomas Morus

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Utopien und Politikberatung – nichts scheint weniger miteinander gemein zu haben. Wer ferne utopische Welten imaginiert, der erscheint ungeeignet für die naheliegende Beratung der praktischen Politik.

Leben mit der Krise – der komplette Themenschwerpunkt

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Die Beiträge des Schwerpunkts erzählen Geschichten von mehr als zwanzig Menschen, die in Armut leben und von sozialstaatlichen Transferleistungen abhängig sind.

„Vertraulichkeiten zwischen der Kunst und dem Leben“?

Sergej Tretjakow im intellektuellen Haushalt der DDR

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Der Übersetzer und Herausgeber Fritz Mierau zeichnet die Rezeption des russischen "Futuristen der jüngeren Linie" Sergej Tretjakow (1892-1937) in der DDR nach.

Libertalia – eine utopische Republik der Seeräuber?

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Die Libertalia-Legende ist eine fiktionale Episode in der ansonsten historisch weitgehend zuverlässigen „Allgemeinen Geschichte der Piraten“. Diese erschien 1724 unter Pseudonym und wurde später lange Zeit Daniel Defoe zugeschrieben. Mittlerweile erscheint auch Defoe als Autor unwahrscheinlich.

Das autoritäre Bewusstsein und der autoritäre politische Flügel in der finanzmonopolistischen Industriegesellschaft

Teil 2

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„In mehreren europäischen Staaten hatten sich seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts autoritäre Bewegungen mit einander analogen politischen und sozialen Programmen gebildet. Sie haben sich inzwischen zu politischen Parteien stabilisiert, die in die Parlamente eingerückt sind.

Eine kurze Genealogie und Anatomie des Habitusbegriffs

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Die philosophischen Ursprünge des Habitusbegriffs zu ergründen und dessen erstmalige Verwendung durch Bourdieu zu betrachten, der damit die historische Bruchlinie des algerischen Befreiungskrieges wie die Nachkrieges-Modernisierung des ländlichen Frankreichs zu beschreiben suchte, kann dabei behi