Zur Lage des deutschen Protestan­tismus im 21. Jahrhundert

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Die Lage des deutschen Protestantismus im 21. Jahrhundert beschreiben zu wollen, ist ein ambitioniertes Unterfangen. Anspruchsvoll aus verschiedenen Gründen: Der Protestantismus stellt sich schon beim oberflächlichen Hinschauen als äußerst unübersichtlich dar, zumal, wenn man neben den evangelischen Landeskirchen darunter auch die verschiedenen protestantischen Freikirchen und neueren Gruppen und Bewegungen versteht, was hier geschehen soll. Dazu kommt, dass sich ein einigermaßen zuverlässiges Bild nur aus unterschiedlichsten Perspektiven gewinnen lässt: Neben theologischen und historischen auch soziologische, juristische, politologische, betriebswirtschaftliche Zugänge – sie alle haben ihr Recht. Als Praktischer Theologe ist mein Zugang naturgemäß ein theologischer, wobei ich mich darum bemühen werde, auch Erkenntnisse der anderen Forschungsperspektiven zu berücksichtigen. Nach einer kurzen historischen Positionsbestimmung des deutschen Protestantismus soll seine gegenwärtige Lage unter den drei Stichworten der Entkirchlichung bzw. Säkularisierung, der Pluralisierung und der Revitalisierung beschrieben werden. In einem abschließenden Punkt möchte ich Herausforderungen formulieren, vor denen der Protestantismus im 21. Jahrhundert steht.

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