Das Scheitern zweier Utopienim TransformationsprozessOsteuropas

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1989 war wie ein Befreiungsschlag für Osteuropa. Der Kalte Krieg warzu Ende. Die jahrzehntelange Fixierung der Länder der Region auf dieSowjetunion wurde beendet. Überall herrschte Aufbruchsstimmung.Der Dreiklang „Demokratie, Marktwirtschaft, (West)Europa“ gab dieRichtung vor. Annahmen vom „Ende der Geschichte“ lagen in der Luft.Dann folgte ein Jahrzehnt tiefgreifender Umgestaltungen. Kornai hob ineinem resümierenden Artikel, der kurz nach dem Ende des Übergangsjahrzehntspubliziert wurde, hervor, dass diese Transformation eineunerhörte Erfolgsgeschichte gewesen ist. Sie sei parallel in verschiedenenSphären erfolgt, friedlich und gewaltfrei verlaufen und sehr rasch. 25 Jahre nach diesem Herbst der Wende ist die damalige Euphorienicht nur verflogen, sondern sie ist einer depressiven Stimmung in derBevölkerung gewichen. Allerdings ist die Lage in den Ländern Osteuropasunterschiedlich, wie aus Meinungsumfragen hervorgeht.

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