Graduelle Kopplung als Basis einer Evolutionstheorie des Sozialen

14 Seiten | Autor: Stephan S. W. Müller

Der Aufsatz diskutiert die Frage, warum man die Evolutionstheorie überhaupt auf nicht-biologische Gegenstandsbereiche anwenden sollte. Attraktiv erscheint die Evolutionstheorie, weil sie eine Erklärung für nicht-intendierten sozialen Wandel zu bieten verspricht. Doch wie verhält es sich mit gesellschaftlichen Veränderungen, die sich durch intendiertes Handeln vollziehen? Sind sie irrelevant für sozialen Wandel? Oder verweisen sie vielmehr auf eine Erklärungslücke von Theorien sozialer Evolution? Mit dem Konzept der graduellen Kopplung soll eine Antwort auf diese Frage jenseits einer „zweiwertigen Sichtweise“ gegeben werden.

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Erschienen in
Berliner Debatte 2 | 2016
Die Lücke der Utopie. Kritik, Ermächtigung, Trost
182 Seiten

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