„Vertraulichkeiten zwischen der Kunst und dem Leben“?

Sergej Tretjakow im intellektuellen Haushalt der DDR

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Der Übersetzer und Herausgeber Fritz Mierau zeichnet die Rezeption des russischen "Futuristen der jüngeren Linie" Sergej Tretjakow (1892-1937) in der DDR nach. Tretjakow erlangte Mitte der 1970er Jahre mit seiner "Ästhetik der Operativität" unter Intellektuellen und Künstlern der DDR eine denkwürdige Prominenz. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu einer Reihe von Übersetzungen. An ihnen hatte Mierau wesentlichen Anteil. Er schildert als Beteiligter die verschlungenen Wege der Wiederentdeckung Tretjakows, der Debatten um ihn sowie den "utopischen Zauber", der von Tretjakows "Lebenskunstentwurf", dessen Konzept einer Durchdringung von Kunst und Leben, ausging.

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