Das Bedürfnis nach mehr „Fleischlichem“

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Anhand eigener empirischer Forschungen thematisiert Randol Contreras die Bedeutung von Körperlichkeit für eine „enaktive Ethnographie“. Er hat sich in verschiedenen Drogendealer- und Gangmilieus bewegt, stammt selbst aus der Süd-Bronx; vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen hebt er hervor, wie maßgeblich das Erlernen des richtigen Habitus ist, um die Erfahrungswelt mit den untersuchten Personen zu teilen und ihren Erfahrungshorizont zu verstehen. Er fordert, diese körperlichen Erfahrungen stärker theoretisch zu reflektieren, und setzt die karnale Soziologie in Bezug zur Autoethnographie, wobei er beide jedoch deutlich unterscheidet.

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