Das „wohlverstandene Eigeninteresse“ der Völker der Europäischen Union

Eine Entgegnung auf Jürgen Habermas
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Jürgen Habermas, der in deutschsprachigen Medien oftmals für Nachdenklichkeit, neue Einsichten, produktiven Widerspruch und Streit sorgt, hat der Kant‘schen Kategorie des „wohlverstandenen Eigeninteresses“ eine neue Aktualität verschafft: Das gilt gerade für die „Europa-Problematik“1, um die es sich auch in seinem Gespräch mit Francis Fukuyama drehte, das „Die Welt“ abgedruckt hat2. „Wohlverstandenes Eigeninteresse“ in Habermas‘ neuer Verwendung meint allerdings vor allem die Zustimmung der Bevölkerungen zu einer Regierungspolitik im Sinne der „europäischen Einigung“: ihr Leben sei mehrheitlich reicher bzw. interessanter geworden.

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