Zwei unangepasste Intellektuelle: Karl Radek und Chaim Zhitlowsky

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Ob sich Karl Radek (31.10.1885–19.5.1939) und Chaim Zhitlowsky (19.4.1865–6.5.1943) je begegnet sind, ist nicht überliefert. Bis 1908 wäre es denkbar, denn die Lebenswege beider kreuzten einander. Es ist kaum anzunehmen, dass sich Radek vor seinem Zerwürfnis mit Rosa Luxemburg über Zhitlowsky unterhalten hat, gegen den Lenin seinerzeit erbittert zu Felde gezogen war. Rosa Luxemburg bezeichnete ihn im Briefwechsel als „gründlichen Kenner der Philosophie“, auch wenn seine Beweisführung daneben geht.1 Doch weder Kay Schweigmann- Greve noch Wolf-Dietrich Gutjahr, die Verfasser der vorliegenden Bücher über Zhitlowsky und Radek, verfolgen diese Spur weiter.

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