Christina von Braun: Der Preis des Geldes.

Eine Kulturgeschichte

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Die Gesellschaft, in der wir leben, ist eine moderne Wirtschaftsgesellschaft. Als solche ist sie als Geldgesellschaft bestimmt. Ihre Krisen sind Wirtschaftskrisen, die als Finanzkrisen, Bankkrisen, Währungskrisen usw. in Erscheinung treten. Gegenwärtig haben wir es mit einer solchen Krise zu tun, im historischen Vergleich sogar mit einer „großen Krise“, die in der Europäischen Union als Euro-Krise auftritt. Sie gibt Anlass über Geld, Geldverfassung, Währungsordnung, Bankensystem und Finanzmärkte nachzudenken, deren Funktionieren zu hinterfragen und Vorschläge zu unterbreiten, wie die bestehenden Institutionen reformiert werden könnten. All dies passiert auch: Das globale Finanzwesen wird einer kritischen Revision unterzogen, Reformprogramme werden ausgearbeitet, Regeln verändert, Institutionen neu konstituiert. Was bisher jedoch kaum zu beobachten ist, ist eine radikal-kritische Bestandsaufnahme der theoretischen Grundlagen der Geld- und Währungsordnung durch die Wirtschafts- und Finanztheorie. Diese findet eher in wirtschaftsfernen Disziplinen statt, so in der Politologie, der Soziologie, der Anthropologie, der Kulturtheorie, der Psychologie u. a.

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