E-Journals: Kultursoziologie (seit 1990)

Kultursoziologie ist eine deutschsprachige Fachzeitschrift für kultursoziologische Studien. Herausgeber der Zeitschrift ist die Gesellschaft für Kultursoziologie Leipzig. Mit Beginn des 22. Jahrgangs (2013) wird die Zeitschrift bei WeltTrends in Potsdam verlegt.

Autorinnen und Autoren der Zeitschrift sind renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, die sowohl in historischer, theoretischer und methodischer als auch in systematischer Perspektive kulturwissenschaftliche, vor allem -historische und -soziologische Beiträge publizieren. Mit Beginn des 22. Jahrgangs 2013 enthält jede Ausgabe der Zeitschrift einen thematischen Schwerpunkt. Zudem werden stets Buchbesprechungen veröffentlicht.

Kulturkritik

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
1/17

Kulturkritik ist als eine diagnostisch und therapeutisch motivierte Beurteilung von menschlichen Gesellschaften, Gemeinschaften und Gruppen zu begreifen. Eingedenk dieser allgemeinen, präzisionsbedürftigen Bestimmung ist zu ergründen, worauf sich derlei Kritik genau beziehen kann und woraus sie ihre Geltung speist. Mit einem Call for Papers rief die Kultursoziologie auf, sich mit dem Status quo und mit Fällen gegenwärtiger Kulturkritik auseinanderzusetzen. Die hiermit vorliegenden Beiträge belegen die Lebendigkeit und Mannigfaltigkeit dieses Themas.

25 Jahre Kultursoziologie

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
3/16

1991 wurde die „Gesellschaft für Kultursoziologie Leipzig“ gegründet, 1992 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift Kultursoziologie. Aus Anlass des Jubiläums im 25. Jahrgang blicken wir zurück und nach vorn: Wir berichten über die Forschungs- und Publikationsaktivität von Gesellschaft und Zeitschrift und legen so unser Zeugnis über die Vielfalt und Relevanz der Disziplin ab. Hierbei würdigen wir Experten, die uns auf unserem Weg begleitet haben: Friedrich H. Tenbruck, Franz Zwilgmeyer, Mohammed Rassem, Walter Hildebrandt, Wolfgang Lipp, Paul Neurath, Roland Girtler und Bálint Balla.

Kultursoziologie an deutschen Universitäten

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
2/16

Wo ist und wie wird das Studienfach Kultursoziologie an deutschen Universitäten vertreten? Welche Schwerpunkte werden gesetzt? Wie vielfältig ist das Angebot? In der aktuellen Ausgabe werden vier Standorte besichtigt: Frankfurt/Oder, Marburg, Dresden und Erlangen-Nürnberg. Ansässige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben einen Einblick in ihre Vorstellung von kultursoziologischer Forschung und Lehre.

Jüdisches Leben in Deutschland

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
1/16

Jüdisches Leben in Deutschland ist reichhaltig, bunt, begegnungsoffen – und wird soziologisch kaum berücksichtigt. Die aktuelle Ausgabe möchte den Blick auf dieses Leben lenken: Sie enthält eine Rede des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ein Gespräch mit dem Künstler und Leiter des Ariowitsch-Hauses in Leipzig, Küf Kaufmann, sowie Beiträge über das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und die Geschichte jüdischer Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Zeitbrüche im Osten

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
3/15

Das nach dem Ende des Kalten Krieges geweissagte Ende der Geschichte ist nicht gekommen – auch nicht in Osteuropa. Die aktuelle Ausgabe ist den utopischen und realen Zusammen- wie Umbrüchen im europäischen Osten nach 1989/1990 gewidmet. Insbesondere das Scheitern von Utopien in den Transformationsprozessen postkommunistischer Staaten und die historischen sowie ideologischen Bedingungen des ungarischen Nationalismus der Gegenwart werden unter die Lupe genommen.

Eurozentrismus der Soziologie?

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
2/15

Gibt es einen Eurozentrismus der Soziologie? Lassen sich in der soziologischen Forschung politische Implikationen und latente ideologische Grundlagen eurozentristischen Zuschnitts identi­fizieren? Wie ist es zu erklären, dass die Kritik am Eurozentrismus eher wenig Resonanz ausgelöst hat? Diese Fragen stehen im Zentrum der aktuellen Kultursoziologie.

Die Renaissance

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
1/15

Die Gesamtwirkung der Renaissance in der europäischen Sozial- und Kulturgeschichte ist derart umfassend, tiefgreifend und weitreichend, dass sie die Geschichtsschreibung seit Jahrhunderten beschäftigt. Für die Kultursoziologie ist sie seit etwa 100 Jahren Gegenstand spezieller Studien. Im Thema werden Werke prägender Denker und Erforscher der Renaissance in Erinnerung gerufen: Jacob Burckhardt, Peter Burke, Giorgio Vasari, Alfred von Martin, Giovanni PicoDie Gesamtwirkung der Renaissance in der europäischen Sozial- und Kulturgeschichte ist derart umfassend, tiefgreifend und weitreichend,...

Vergessene Programme

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
3/14

Die Geschichte der Kulturwissenschaften, insbesondere die der Kultursoziologie, ist geprägt von Defiziten. Nicht wenige Autoren, die als Klassiker des Fachs gelten dürften, und originelle Ansätze vergangener Jahrhunderte sowie unterschiedlichster Herkunft fristen angesichts kurzlebiger akademischer Moden bestenfalls ein Schatten- oder Fußnotendasein – zu Unrecht. Vergessene Programme stehen im Zentrum der aktuellen »Kultursoziologie«. Besonders im Fokus: die Arbeiten von Alfred Weber, Wilhelm Ostwald und Friedrich Ratzel.

Kulturzeitalter

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
2/14

Die Geschichte der Menschheit wird seit den Vor- und Hochzeiten des griechisch-hellenischen Altertums in Zeitaltern beschrieben. Aufstieg und Fortschritt, Blüte und Niedergang, Verfall und Untergang? Die großen Bewegungen menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften werden seit Jahrtausenden zu analysieren und zu deuten versucht. In der vorliegenden Ausgabe der »Kultursoziologie« stehen Kulturzeitalter im Mittelpunkt, in historischer und theoretischer Perspektive.

Kulturkreise

Zeitschrift:

Herausgeber:

Heftnummer: 
1/14

Seit Jahrhunderten versuchen Historiker, Geschichtsphilosophen und Kulturwissenschaftler, Weltgeschichte als Kulturgeschichte zu erfassen. Insbesondere seit der europäischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts ist der Ansatz populär, historische Bewegungen menschlicher Gesellschaften mit Figurationen wie Kreisläufen und Zyklen zu deuten. Diverse Kulturkreistheorien sind in die Ideengeschichte eingegangen. Ihr Einfluss auf Mentalitäten und Eliten ist bis in die Gegenwart belegt. Kulturkreistheorien und ihre Urheber, von Rückert über Spengler bis Toynbee, stehen im Zentrum der Ausgabe.